Rückruf binnen Minuten auf Leads aus Meta-Anzeigen
Projektbeispiel · Case Study in Erstellung, Auswertung über mindestens 9 Monate
Telefonassistent, der neue Funnel-Einträge mit Einwilligung innerhalb der Anrufzeiten binnen Minuten anruft und vorqualifiziert.
Weitere Leistungen im Projekt: Automatisierung
- Die Situation
- Leads aus Meta-Anzeigen tragen sich im Funnel ein. Bis jemand aus dem Vertrieb zurückruft, vergehen oft Stunden oder Tage – dann ist der Interessent mit dem Thema durch oder hat woanders angefragt.
- So funktioniert es
- Sobald sich jemand im Funnel einträgt und in den Anruf eingewilligt hat, ruft der Telefonassistent an – innerhalb der Anrufzeiten, die das Unternehmen festlegt, in der Regel binnen weniger Minuten. Wir empfehlen werktags 9 bis 20 Uhr; Einträge außerhalb dieser Zeit ruft er zu Beginn des nächsten Zeitfensters an. Im ersten Satz sagt er, dass ein KI-Assistent im Auftrag des Unternehmens anruft und das Gespräch schriftlich festgehalten wird. Dann fragt er, ob er die Person spricht, die sich eingetragen hat. Meldet sich jemand anderes, entschuldigt er sich und beendet das Gespräch; die Nummer wird nicht erneut angerufen. Andernfalls klärt er das Anliegen und fragt die vereinbarten Kriterien ab. Passt der Lead, nimmt er den Terminwunsch für ein persönliches Gespräch auf; passt er nicht, beendet er das Gespräch freundlich. In beiden Fällen legt der Assistent eine Zusammenfassung mit Mitschrift im CRM an; der Vertrieb entscheidet selbst, wie es weitergeht. Erreicht der Assistent niemanden, versucht er es höchstens zweimal erneut.
- Was das bewirkt
- Das Interesse bleibt hoch:Der Anruf kommt, solange der Interessent noch beim Thema ist.
- Qualifizierung vor dem Vertrieb:Der Assistent prüft die vereinbarten Kriterien, bevor jemand aus dem Vertrieb Zeit investiert.
- Fehleinträge fallen beim ersten Anruf auf:versehentliche Einträge, falsche Angaben und Einträge, hinter denen keine echte Anfrage steht – bevor der Vertrieb sie bearbeitet.
- Warum die Geschwindigkeit zählt
- Eine Auswertung von 1,25 Millionen Vertriebsanfragen bei 42 US-Unternehmen ergab: Unternehmen, die innerhalb einer Stunde versuchten, den Interessenten zu erreichen, qualifizierten den Lead fast siebenmal so häufig wie Unternehmen, die es eine Stunde später versuchten – und mehr als 60-mal so häufig wie Unternehmen, die 24 Stunden oder länger warteten. Als qualifiziert galt ein Lead nach einem sinnvollen Gespräch mit einer maßgeblichen Entscheidungsperson. In einer getrennten Erhebung bei 2.241 US-Unternehmen lag die durchschnittliche Antwortzeit auf eine Online-Anfrage bei 42 Stunden, gerechnet über die Unternehmen, die innerhalb von 30 Tagen antworteten. Die Studie misst Kontaktversuche von Vertriebsteams, nicht den Einsatz eines KI-Assistenten; eine bestimmte Wirkung sagen wir daraus nicht zu. Quelle: Oldroyd, McElheran, Elkington: The Short Life of Online Sales Leads, Harvard Business Review, März 2011
- Voraussetzung und Umfang
- Im Funnel-Formular ein eigenes, freiwilliges und nicht vorausgewähltes Ankreuzfeld, mit dem der Interessent ausdrücklich einwilligt, dass ihn ein KI-Assistent des Unternehmens zu seiner Anfrage anruft. Der Text nennt Unternehmen und Zweck, sagt, dass eine Zusammenfassung an den Vertrieb geht und die Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann, und verlinkt die Datenschutzhinweise. Gespeichert werden Wortlaut, Zeitpunkt und Rufnummer, aufbewahrt fünf Jahre (§ 7a UWG). Ohne Häkchen geht der Eintrag wie bisher an den Vertrieb. Einen Mustertext liefern wir. Die Übergabe ins CRM ist eine Erweiterung, in diesem Projekt ist sie eingerichtet. Ebenfalls als Erweiterung möglich: Einträge direkt aus Meta-Lead-Formularen – dort gehört dasselbe Ankreuzfeld ins Formular – und die Buchung im Kalender.
- Was wir messen
- Zeit zwischen Eintrag und Anruf, Anteil erreichter und qualifizierter Leads, Anteil der Fehleinträge und vereinbarte Termine.